
WDSF-Kurzfilm
über die Aktionen des WDSF/ProWal auf den Färöer-Inseln

Blutrünstiger
Walmord in Klaksvik/Färöer - YouTube-Video
Das Abschlachten von
228 Grindwalen im Juli 2010 in dem Video zog sich
in Klaksvik bei abnehmender Beteiligung bis tief
in die Nacht hinein, wobei der Todeskampf mancher
Tiere mehrfach so lange dauerte wie vorgegeben.
Laut Färöer-Gesetz muss jeder Wal innerhalb von
30 Sekunden getötet sein. Entgegen den
Vorschriften wurden die Kadaver erst am nächsten
Morgen vollständig auf dem Pier gelagert. Es
wurden Walbabys aus dem Leib ihrer Mütter
geschnitten, die die ganze Nacht noch mit der
Nabelschnur verbunden waren und im Todeskampf der
Walkühe qualvoll verendeten. Auch Neugeborene
befanden sich unter den toten Tieren. Das WDSF
stellte Strafanzeige
gegen die Beteiligten dieser gesetzeswidrigen
Waljagd.
Direkt vor unserer
europäischen Haustür werden alljährlich rund
1000 Grindwale und Delfine
auf den Färöer-Inseln abgeschlachtet

Grafikgestaltung
M.L. Monika Laubach
Quelle
und Lizenzbedingungen unter Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Faroe...ocation_map.svg
Positionskarte der Färöer: Erik Frohne und http://de.wikipedia.org/w/index.php?titl...=20050226195943
Anti-Walmordaktion
durch WDSF & ProWal auf den Färöer-Inseln
(WDSF-Bericht) Die Gründer und Geschäftsführer
des Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF - Jürgen
Ortmüller), und ProWal (Andreas Morlok) waren die
ersten Aktivisten in der Geschichte der Färöer-Inseln,
die sich offiziell auf die Inselgruppe gewagt
haben, um das Walschlachten zu stoppen.
Als Angler getarnt Wale gerettet
Als Angler getarnt konnten sich die beiden
Walschützer auf der Inselgruppe frei bewegen und
recherchieren. Auf dem offenen Meer versenkten sie
von einem gecharterten Schnellboot aus Pinger mit
Orcawal-Geräuschen, die eine abschreckende
Wirkung auf die Grindwalschulen haben. Es
wurde danach keine weitere Walschule an der Ostküste
der Färöer-Inseln gesichtet und abgeschlachtet,
obwohl von Juni bis zum Winter Hauptjagdzeit der
Walmörder ist. Weitere
Schlachtungen fanden im West- und Zentralbereich
der Inselgruppe statt (s. Statistik).
Auf den europäischen Färöer-Inseln im
Nordatlantik, zwischen den schottischen
Shetlandinseln und Island auf der Höhe von
Norwegen, findet jedes Jahr ein blutiges
Abschlachten von meist mehr als tausend Grindwalen
und anderen Delfinarten statt. Im Jahr 2010 wurde
insgesamt 1.015 Meeressäuger brutal getötet. Im
Jahr 2011 wurden 726 Grindwale abgeschlachtet (http://www.heimabeiti.fo/default.asp?menu=125).
Die Gründer des Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF),
Jürgen Ortmüller, und der Organisation ProWal,
Andreas Morlok, deckten bei ihrem Aufenthalt im
Sommer 2010 auf der Inselgruppe etliche Skandale
des Walschlachtens auf.
Die Färöer-Inseln gehören nicht zur EU,
sondern sind dem Reichsverband Dänemark
angeschlossen. Sie haben ihre eigene Gesetzgebung
und sind weitgehend unabhängig. Dänemark selbst
befolgt das internationale Walfangverbot, stimmt
aber auf der jährlichen IWC-Tagung regelmäßig für
den Walfang der Färöer-Inseln.
Die blutige Waljagd
Sobald eine Walschule durch Fischerboote, per
Helikopter oder durch die Fähren zwischen den 18
Inseln gesichtet wird, verbreitet sich diese
Nachricht per SMS, Telefon und Radio wie ein
Lauffeuer über die ganze Inselgruppe mit ihren
rund 48.000 Einwohnern. Bei den Treibjagden werden
neuerdings auch Schnellboote und Jet-Skis
eingesetzt, wobei sich die Färinger bei ihrem
grausamen Walfang immer noch auf ihre alten
Traditionen berufen.
Um die Wale in Panik zu versetzen, benutzen die
Fischer Pinger (Fastakat), die sie an Seilen
hinter den Booten herziehen und die dabei sirenenähnliche
Geräusche erzeugen. Steine werden in das Wasser
geworfen, um durch die Luftblasen eine künstliche
Wand zu erzeugen, die das Sonar der Tiere
irritiert.
Entsprechend der nationalen Färöer-Walfangvorschriften
soll ein Wal alleine durch das Eintreiben des
Fanghakens in das Atemloch innerhalb von 30
Sekunden getötet werden. Nach spätestens 24
Stunden muss die Schlachtung und die kostenlose
Verteilung des Walfleischs an Teilnehmer und
Interessenten beendet sein und die Pier, wo die
Wale aufgebahrt und zerlegt werden, desinfiziert
sein.
Polizeichef bekommt den größten Wal
Das Walfleisch und der Walspeck (Blubber) des
größten Wals wird zuerst an den örtlichen
Polizeichef vergeben und dann kostenlos an die
Teilnehmer des Gemetzels und an Einwohner
verteilt. Selbst Touristen können sich in Listen
eintragen und Walfleisch erhalten.
Es wird nur das Fleisch und der Speck der Wale
vom Auge bis zum Anus verwertet, das nachweislich
mit gesundheitsschädlichem Quecksilber und PCB
belastet ist. Der größte Teil wie Innereien,
Kopf, Skelett und Flossen der besonders stark
belastet ist, wird entweder vor den Inseln im Meer
entsorgt oder landet auf Müllhalden. So findet
der kontaminierte "Walmüll" seinen Weg
in die Nahrungskette von Seevögeln, Fischen und
anderen Meerestieren zurück zum Menschen.
Nach Aussage der Färöer-Regierung findet
angeblich keine kommerzielle Verwendung des
Walfleischs statt. Wir konnten jedoch bei unserem
Aufenthalt aufdecken, dass es kein Problem ist, in
Hotels, Restaurants, auf dem Fischmarkt und von
Privatpersonen Grindwalfleisch entgeltlich zu
erwerben. Im Hotel Sjómansheim in Klaksvik hätten
wir uns für 130 Dänische Kronen eine Walmahlzeit
zubereiten lassen können. Den Tipp gab uns ein
Polizist in Klaksvik.
Hafen verseucht -
Schwangere gefährdet
Der Mitarbeiter eines Möbelgeschäfts am Hafen
von Klaksvik riet vom Angeln im Hafenbereich
dringend ab, weil kurz vor der Walschlachtung eine
größere Menge Treibstoff ausgelaufen war und die
Fische dort verseucht seien. Aufgrund der
erheblichen Kontaminierung des Walfleischs mit
Quecksilber, PCB und anderen Giftstoffen rät die
Färöer-Regierung dazu, lediglich ein- bis
zweimal im Monat Walfleisch zu verzehren. Frauen,
die beabsichtigen schwanger zu werden und Kinder
sollten ganz auf den Konsum verzichten. Als
vermeintliche Angler erfuhren wir jedoch von
Jugendlichen und Kindern, dass sie teilweise
mehrfach wöchentlich Walfleisch essen würden.
Auch junge Frauen, die noch keine Kinder haben,
aber noch schwanger werden wollen, essen das
vergiftete Walfleisch. Hier wird die Tradition vor
den Verstand gestellt. Wer sich nicht an der Jagd
beteiligen würde und den Verzehr des Walfleischs
öffentlich ablehnt, der gehört eher zu den
Ausgestoßenen der Inseln und nicht mehr zur
Solidargemeinschaft der Walmörder.

Walschützer Jürgen Ortmüller als
Pseudo-Angler auf den Färöer-Inseln

Stand 21.11.2010 -
Grafikgestaltung Monika Laubach ML
Todesstatistik auf den Färöer-Inseln
2011:
- 09.02.2011 – Vestmanna – 41 Grindwale
- 07.04.2011 - Vestmanna - 58 Grindwale
- 28.05.2011 - Syðrugøta - 204 Grindwale
- 02.09.2011 - Vestmanna- 75 Grindwale
- 08.09.2011 - Hvannasund - 30 Grindwale
- 14.11.2011 - Funningsfjørður- 167
Grindwale - 18.11.2011 - Sandavágur - 49 Grindwale
- 20.11.2011 - Trongisvágur - 21 Grindwale
- 22.11.2011 - Thorshavn - 81 Grindwale
Insgesamt 726 getötete Grindwale
Todesstatistik auf den Färöer-Inseln
2010:
- 13.04.2010 - Hvalba - 21 Rundkopf-Delfine
- 05.06.2010 - Sandur - 69 Pilot - Grindwale
- 24.06.2010 - Vestmanna - 59 Pilot -
Grindwale - 02.07.2010 - Thorshavn - 17 Pilot -
Grindwale - 08.07.2010 - Husavik - 169 Pilot - Grindwale
und 09.07.2010 - Husavik - 24 Pilot -
Grindwale (next day!) - 19.07.2010 - Klaksvik - 228 Pilot -
Grindwale - 23.07.2010 - Thorshavn - 108 Pilot -
Grindwale - 05.08.2010 - Leynar - 73 Pilot - Grindwale
- 30.08.2010 – Hvalba – 14 Weißseitendelfine
- 09.09.2010 - Midvagur - 102 Pilot –
Grindwale - 14.09.2010 – Hyannasund – 33 Pilot –
Grindwale - 22.09.2010 – Sandavagi – 76 Pilot -
Grindwale - 04.10.2010 – Vestmanna – 21 Pilot -
Grindwale - 10.11.2010 - Vidvik - 62 Pilot-Grindwale
- 15.11.2010 - Vágur - 74 Pilot-Grindwale
Insgesamt 1.150 getötete Grindwale und
Delfine


Gepökeltes Grindwalfleisch

Restaurant-Angebot in der Hauptstadt
Thorshavn

Mynd - Vágaportalurin - Foto vom 29.09.2010
Walköpfe werden in der Natur
"entsorgt"

Protestbanner
auf dem Hoteldach des Hotels "Hafnia" in
der Hauptstadt Thorshavn vor dem Regierungsviertel
lks. Jürgen Ortmüller (WDSF) und Andreas
Morlok (ProWal)
09.02.2010
- Färöer-Politiker Kári á Rógvi vergleicht
Walschützer mit Auschwitz


Kinderarbeit
beim Walfang auf den Färöer-Inseln
Foto 2: © FX Pelletier - Homme Nature
Dänemark
akzeptiert das Färöer-Walmorden - Ein WDSF-Film
(8 Min.) gedreht in Kopenhagen in der Färöer-Vertretung
(verdeckte Filmaufnahmen) und anlässlich des WDSF/ProWal-Protestes
am Standort der Meeresjungfrau wurde von YouTube
gelöscht
YouTube
hat dieses Video am 11.01.2011 entfernt. Offenbar
hatte sich die Färöer-Verwaltung über das
versteckt gedrehte Video beschwert. Verfügbar ist
es weiterin über die WDSF-Seite auf facebook:
http://www.facebook.com/#!/video/video.php?v=164512053577909
Westfalenpost
18.09.2010

Mehr als 100 Medien-Veröffentlichungen
der WDSF/ProWal-Aktion
(Deutschland, Dänemark, Frankreich, Spanien,
USA, Neuseeland, Afrika etc.)
http://www.walschutzaktionen.de/226301/995401.html
Sämtliche Pressemitteilungen des WDSF/ProWal
in englischer Sprache All press releases
by the WDSF/ProWal in english and spanish:
http://www.walschutzaktionen.de/226301/964601.html
und auf Spanisch:
http://www.walschutzaktionen.de/226301/972501.html


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