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Erfolg: Russe in der Türkei bietet als "Attraktion" Delfin-Schwimmen im Swimmingpool an
Erfolg: Russe in der Türkei bietet als "Attraktion" Delfin-Schwimmen im Swimmingpool an
in Wichtiges Thema Walschutzaktionen 08.09.2010 18:43von Heike1964 • ( Gast )
Der Russe Aleksandr Kuznetsov besitzt den Swimmingpool (11 mal 22 Meter) "Dolphin Park" in Hisaronu (Nähe Marmaris) und bietet für Urlauber als "Attraktion" Delfinschwimmen an. Bekannte Reiseleiter bieten diesen angeblichen Verkaufsschlager an, um mehr Urlauber für den Ort anzulocken.
Eine Interessengemeinschaft gegen dieses "Delfinschwimmen" wurde ins Leben gerufen und hat über das Sozialnetzwerk Facebook für ordentlichen Wirbel gesorgt. Der Besitzer sagte: "Hisaronu braucht so etwas. Ansonsten haben die Touristen hier nur Bars und Restaurants."
Im chemisch aufbereiteten Wasser der engen, kahlen Becken und dem fehlenden biologischen und sozialen Umfeld leben die Tiere unter Streß und Haftpsychose. Die Sterblichkeit der gefangenen Delfine ist außerordentlich hoch. Die Tiere sterben häufig an Lungenentzündung, Herzversagen, Kreislaufkollaps und Vergiftungen. Die Lebenserwartung ist entsprechend niedriger als in Freiheit. Es ist unverantwortlich, diese hochentwickelten Tiere in Gefangenschaft zu halten, weil ihnen selbst die elementarsten Grundbedürfnisse vorenthalten werden: In freier Wildbahn leben Delfine in Gruppen von bis zu 100 Tieren zusammen, erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 50 km/h, können bis zu 500 Meter tief tauchen und werden 10 Jahre älter als in Gefangenschaft.
Zwischenzeitlich ist der Druck wahrscheinlich zu groß geworden, denn die Tiere sollen aus diesem "Gefängnis" befreit werden. Kuznetsov wehrt sich noch und ergänzte: "Manche Dorfbewohner haben sich beschwert. Aber die Touristen werden begeistert sein."
Zu viel haben die Delfine schon durchgemacht: eine vierstündige Fahrt in einem Kühl-Lkw vom Delphinarium in Kas bis Hisaronu. Dann die schreckliche Enge im Pool. Die Tümmler zeigen nach Aussagen von Touristen bereits deutliche Verhaltensänderungen, verursacht wohl durch die schreckliche Gefangenschaft.
Erster Erfolg: Britische Reiseveranstalter wie Thomas Cook, Thomson and First Choice boykottieren bereits die Ferienanlage.
Quelle:http://www.tierschutznews.ch/radar/petit...ingpool-an.html
Bitte, wie krank müssen "Menschen" sein, diese hochentwickelten Tiere so zu halten????? Ich könnte k....

RE: Erfolg: Russe in der Türkei bietet als "Attraktion" Delfin-Schwimmen im Swimmingpool an
in Wichtiges Thema Walschutzaktionen 13.09.2010 22:26von Insel-Charly •
| 749 Beiträge
Von: Wal- und Delfinschutz-Forum WDSF
Datum: 11.09.2010 10:43:50
An: wds-forum@t-online.de
Betreff: Eilmeldung: Delfinarium Münster schließt nach 3-jähriger Intervention des WDSF/ProWal
11.09.2010 - Eilmeldung: Delfinarium Münster schließt nach 3-jähriger Intervention des WDSF/ProWal
http://www.westline.de/lokales/muenster/...;art1789,254577
Entgegen anderer Zeitungsmeldungen hatten sich in einer Umfrage der Münsterschen Zeitung über 90 Prozent gegen Delfinarien ausgesprochen:
Gehen Sie noch in Delfinarien?
Umfrage der Münsterschen Zeitung/Ruhr-Nachrichten (Ergebnis öffnet sich nach erfolgter Abstimmung):
http://www.muensterschezeitung.de/nachri...art16866,841473
Weitere Ausführliche Infos auf:
http://www.wdsf.eu/delfinarien/muenster
Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Ortmüller
WDSF-Geschäftsführer
Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF)*
Meeressäuger-Umweltschutzorganisation
gUG (haftungsbeschränkt) - gemeinnützig
Möllerstr. 19, 58119 Hagen
Tel.: 0049/(0)2334/9190-22
Fax: 0049/(0)2334/9190-19
mobil: 0049 (0)1512 4030 952
E-Mail: wds-forum@t-online.de
Internet: www.wdsf.de
WDSF in Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Wal-_und_De...tz-Forum_-_WDSF
*Jürgen Ortmüller
Gesellschafter-Geschäftsführer u. Gründer WDSF
HR B 8068 - Amtsgericht Hagen


RE: Erfolg: Russe in der Türkei bietet als "Attraktion" Delfin-Schwimmen im Swimmingpool an
in Wichtiges Thema Walschutzaktionen 13.09.2010 22:31von Insel-Charly •
| 749 Beiträge
Schließung des Münsteraner Delfinariums ruft Tierschützer auf den Plan – Verbleib der Tiere klären
(Münster/Hagen – 13.09.2010) Nachdem das Hagener Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) im Sommer 2008 begonnen hatte, Mängel im Delfinarium im Allwetterzoo aufzudecken, kapitulierte jetzt der Zoo und kündigte die Schließung der Anlage bis Ende 2012 an.
Im Sommer 2008 erreichte die Stadträte in Münster eine wahre Flut von Protestbriefen gegen das Delfinarium. Das WDSF und ProWal hatten deutschlandweit Delfinfreunde mobil gemacht und kritisierten die Haltungsbedingungen. Das brachte Delfintrainer Jörg Feldhoff und Zoodirektor Jörg Adler in Rage. Adler sprach damals von „Erpressung“ und weiter: Das WDSF sei klein und wenig schlagkräftig und sein Chef Jürgen Ortmüller verbreite „eine Menge Quatsch“. Ein Schreiben des Umweltdezernenten Thomas Paal, der Verständnis für eine kritische Betrachtung des Delfinariums aufbrachte, nannte Adler „abenteuerlich“ (http://www.muensterschezeitung.de/lokale...r;art993,287736).
Das WDSF ließ sich von diesen Äußerungen nicht beirren und erreichte durch das Umweltamt und der höheren Fachaufsichtsbehörde, dem Landesamt für Naturschutz, Umwelt- und Verbraucherschutz eine intensive Überprüfung der angezeigten Mängel. Der Hallendachbereich musste daraufhin teilweise neu erstellt werden, weil die Lichtverhältnisse für die Wildtiere unzureichend waren. Das kleine Vorführbecken stand weiterhin in der Kritik der Tierschützer.
Der oscarprämierte Film von Richard O’Barry „Die Bucht“ kochte das Thema der Delfinarien erneut hoch. „Kaufen Sie keine Eintrittskarten für Delfinarien“, war die Botschaft des Ex-TV-Flippertrainers und WDSF-Mitglieds, „denn die Nachfrage regelt das Angebot“.
Das WDSF bemühte nicht nur die Aufsichtsbehörden, sondern ließ auch eigene Gutachten erstellen. Im Ergebnis erbrachten sie, dass die gesetzlichen Grundlagen in den alten Hallen des 36 Jahre alten Delfinariums nicht erfüllt worden seien. Ein Wirtschaftlichkeitsgutachten prognostizierte gar eine Gewinnaussicht des Zoos nach Schließung des Delfinariums.
Das WDSF ließ nicht locker. Zusammen mit der Organisation „ProWal“ protestierten sie vor dem Zoo und am Prinzipalmarkt mehrfach gegen die Delfinhaltung und überzeugten offensichtlich auch große Teile der Zoobesucher und der Bevölkerung. Über 90 Prozent Beteiligte einer Befragung der Münsterschen Zeitung sprachen sich im Frühjahr 2010 gegen eine Unterstützung des Delfinariums aus (http://www.muensterschezeitung.de/nachri...art16866,841473).
Zuspruch erhielten die Delfinschützer aus Teilen der Politik. Bärbel Höhn, Ex-Umweltministerin der Grünen, und die parlamentarische Grünen-Geschäftsführerin in Berlin, Undine Kurth, versprachen den Tierschützern ebenfalls ihre Unterstützung und forderten die Aufgabe der Delfinhaltung. Die Linke nahm an den Demonstrationen von WDSF und ProWal teil und verteilte gar Flyer. CDU und FDP ignorierten die WDSF-Forderungen und sperrten sich gegen eine Schließung, die SPD forderte lediglich bessere Haltungsbedingungen.
Die jetzt angekündigte Schließung des Münsteraner Delfinariums reicht den Delfinschützern nicht. Sie stellen die Frage nach dem Verbleib der Meeressäuger und haben ihre Unterstützung dazu angeboten.
WDSF-Geschäftsführer Jürgen Ortmüller: „Wir bedanken uns beim Zoo-Chef für seine Einsicht und insbesondere der Münsteraner Bevölkerung für die zahlreiche Unterstützung unserer Forderungen. Wir fragen aber auch, wo die Tiere bleiben werden. Wenn sie im nächsten Betonloch landen, wäre das keine gute Entscheidung. Eine Auswilderung scheidet aus, weil sie sich selbst nicht mehr ernähren können und das den sicheren Tod bedeuten würde. Wir hoffen, dass die Delfine in einem Freiluftgehege ihr Gnadenbrot bekommen.“
Andreas Morlok von ProWal: "Tierquälerei hat in einer modernen Gesellschaft keinen Platz. Um über die Bedrohungen der Meeressäuger aufzuklären, braucht man diese freiheitsliebenden Tiere nicht einzusperren. Der Allwetter-Zoo trägt nun eine besondere Verantwortung. Er hat jahrzehntelang viele Millionen durch die Zurschaustellung der Delfine verdient. Sie einfach in ein anderes Delfinarium abzuschieben, würde dem Zoo und der Stadt Münster keine Sympathien einbringen."
Jetzt wollen die Delfinschützer von WDSF und ProWal ihre Kampagnen gegen die Delfinarien im Duisburger Zoo und im Tiergarten Nürnberg verstärkt fortsetzen. Am Sonntag, den 03. Oktober, kurz vor dem Welttierschutztag, ist eine Demonstration ab 11:00 Uhr vor dem Haupteingang des Duisburger Zoos geplant. Der Zoo, eine öffentliche Einrichtung, verweigert bis heute die Bekanntgabe der Krankheits- und Todeszahlen. –


RE: Erfolg: Russe in der Türkei bietet als "Attraktion" Delfin-Schwimmen im Swimmingpool an
in Wichtiges Thema Walschutzaktionen 20.10.2010 19:09von Insel-Charly •
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